In einer Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) sollen Flüchtlingen nach ihrem Aufenthalt in einer Erstaufnahmeeinrichtung für maximal drei Monate untergebracht werden – zumindest der Theorie nach.
Wie auf der Sitzung des Integrationsausschusses im Landtag NRW am 27.09.2023 geäußert wurde, sollen neben Dortmund, Gütersloh, Weeze auch in Düsseldorf neue Kapazitäten für die Unterbringung von Flüchtlingen und Migranten entstehen. In diesem Zusammenhang wurde eine neue ZUE im nördlichen Innenstadtbereich erwähnt.
Es soll sich um den Standort Schwannstrasse handeln, zwischen Rossstraße und Kennedydamm, in unmittelbarer Nähe zum beliebten Frankenplatz und der angrenzenden Wohnbebauung. Dort soll eine Unterbringung von 600 Flüchtlingen bzw. Migranten ab 2024 erfolgen.
Im Wohnumfeld der Schwannstrasse stehen neben einer unbebauten Brache nur das leerstehende, frühere Deloitte-Gebäude sowie das etwas verdeckt stehende ehemalige Ministeriumsgebäude für Landwirtschaft und Naturschutz. Offenbar soll diese Liegenschaft des Landes (ein leerstehendes Hochhaus) genutzt werden. Wurden die Anwohner gefragt? Wollen die Bürger das?
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