Was genau zeichnet denn die Ellerstraße und das sogenannte dortige Maghrebviertel als Ort angeblich besonders gelungener Integration aus? Ist es die Tatsache, dass im Jahr 2012 aufgrund massiver Anfeindungen in den Vorjahren die Oberbilker Schützen die Streckenführung ihres traditionellen Schützenumzuges änderten und seitdem die Ellerstraße meiden?

Wer sich wundert, weshalb sich die bundesweite Kritik an einem arabischen Straßenschild in Düsseldorf entzündet, wo doch schon ein japanisches Schild im vergangenen Jahr in der Düsseldorfer Innenstadt enthüllt wurde, stellt eine entscheidende Frage:

Wird die japanische Community als integrierter oder zumindest wertstiftender empfunden? Liegt dies nicht auch an den harten Fakten: Den nahezu nicht vorhandenen Kriminalitätsraten der Japaner? Dem komplett konfliktfreien miteinander? Der echten „Bereicherung“?

Auf der Ellerstraße und im Maghrebviertel wird aber seit Jahren kein Miteinander der Kulturen gelebt, sondern der Parallelgesellschaft immer weiter Vorschub geleistet. Doch würden die Oberbilker Schützen wieder ihren traditionellen Schützenzug dort veranstalten können, wäre das ein Schritt in die richtige Richtung. So bleibt es aber bei diesem Rückzug der Deutschen aus falsch verstandener Rücksichtnahme.

Als kleinste Fraktion im Düsseldorfer Rathaus und mit nur einer Bezirksvertreterin in der Bezirksvertretung 03 hat die AfD in Düsseldorf dieses Ansinnen niemals unterstützt – und wird die ideologische Symbolpolitik der Altparteien auch künftig nicht mittragen.